

- | Dauernd hohe Blutzuckerwerte erhöhen das Risiko von Augenschäden. |
- | Vom Diabetes verursachte Veränderungen in den Augen werden nicht (oder viel zu spät) selbst bemerkt. |
- | Diabetiker sollten regelmässig (jährlich) ihre Augen von einem Augenarzt untersuchen lassen: |
- | Schätzungsweise 50% aller Diabetiker haben noch nie einen Augenarzt konsultiert. |
Dr. med. K. Ganz (D-Journal 116/95)
- | Diabetische Netzhautveränderungen (Retinopathie) können beim Typ-1- und beim Typ-2-Diabetes auftreten. Sie werden vom Betroffenen selbst lange nicht bemerkt. |
- | Es handelt sich dabei um eine vermehrte Durchlässigkeit oder um Verschlüsse der kleinsten Netzhautgefässe. |
- | Wenn kleine Gefässe verschlossen sind, kommt es zu ungenügender Sauerstoffversorgung der Netzhaut. Der Körper versucht, dies durch Gefässneubildungen zu kompensieren. Dies ist die schwere und gefährliche Form der Netzhauterkrankung (proliferative Retinopathie). Aus diesen neugebildeten Gefässen kann es bluten oder durch das begleitende Bindegewebe (Narbengewebe) zu Netzhautablösung führen. Es kann auch in den Glaskörper hineinbluten. |
- | Das Auftreten dieser Veränderungen im Augenhintergrund hängt von der Diabetesdauer und von der Qualität der Stoffwechseleinstellung ab. |
- | Nur der Augenarzt (und nicht der Optiker) kann durch Pupillenerweiterung das Vorliegen oder Ausmass von Netzhautveränderungen feststellen. |
- | Durch Laserkoagulationen kann bei Risikopatienten der Sehverlust häufig verhindert werden. |
- | Nur der entsprechend geschulte Augenarzt kann entscheiden, wann eine Laserbehandlung angezeigt ist. |
- | Nicht alle Diabetiker sehen regelmässig einen Augenarzt. Haben Sie im letzten Jahr einen Augenarzt besucht?
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Dr. med. K. Ganz, (D-Journal 128/97