kein Dauerzustand

Wer eine erbliche Vorbelastung für Diabetes besitzt, muss hieran in den meisten Fällen nicht erkranken. Doch ungesunder Lebensstil führt dazu, dass die Anzahl von Betroffenen besorgniserregend steigt.  mehr...

Typ-2-Diabetes

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Die Mehrzahl der Diabetiker leidet an einem Typ-2-Diabetes, dessen Ursachen vielfältig sind.

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Vererbung, Übergewicht, eine abgeschwächte Insulinwirkung und eine über Jahre nachlassende Insulinproduktion sind die wichtigsten Gründe dafür.

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Die ungenügende Insulinwirkung ist einerseits Folge von Übergewicht, anderseits auch genetisch bedingt.

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Solange die Bauchspeicheldrüse fähig ist, diese ungenügende Insulinwirkung durch eine Mehrproduktion von Insulin zu kompensieren, ist die Krankheit noch nicht offensichtlich und bleibt häufig über Jahre unerkannt.

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Wenn mit den Jahren die Insulinproduktion nachlässt, steigt der Blutzucker an.

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Verantwortlich für die oft bereits am Morgen beobachteten hohen Blutzuckerwerte ist die abgeschwächte Insulinwirkung in der Leber. Durch sie ist die nächtliche «Zuckerproduktion» in der Leber erhöht.

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Eine langsame Gewichtsreduktion (manchmal genügen 5 kg!) und eine individuell angepasste körperliche Betätigung verbessern die Insulinwirkung. Medikamente können diese beiden wichtigsten Behandlungsarten nicht ersetzen, höchstens unterstützen.

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Viele Typ-2-Diabetiker benötigen nach längerer Krankheitsdauer Insulin, vor allem wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

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Viele Typ-2-Diabetiker erhalten aber aus verschiedenen Gründen kein Insulin. (Der Patient will nicht - der Arzt will auch nicht.)

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Eine optimale Behandlung ist auch bei Typ-2-Diabetikern von grosser Bedeutung!

Dr. med. K. Ganz (D-Journal, 119/96)

 

Quelle: Schweizerische Diabetesgesellschaft

 

 

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