Ursache

Die genaue Ursache der Parkinsonkrankheit ist trotz weltweit intensiver Forschung noch nicht bekannt. Man weiss folgendes: An einer bestimmten Stelle tief im Gehirn (in der so genannten "schwarzen Substanz") kommt es zu einem beschleunigten, vorzeitigen Untergang (Alterung) von Nervenzellen. Diese Zellen sollten den Wirkstoff "Dopamin" produzieren, der für die Übertragung von Signalen von einer Nervenzelle auf die nächste sorgt. Erst wenn etwa 80% der Zellen in der schwarzen Substanz abgestorben sind, zeigen sich erste Beschwerden: Die Beweglichkeit der Betroffenen ist dann beeinträchtigt.

 

Trotz intensiver Forschung konnte nicht herausgefunden werden, weshalb diese Nervenzellen überhaupt absterben. Die meisten Forscher glauben heute, dass es nicht eine einzige, sondern mehrere Ursachen für diese Krankheit gibt. Sie führen in unterschiedlicher Kombination zu verschiedenen Krankheitszeichen. Erbfaktoren spielen keine dominante Rolle. Die Vererblichkeit der Parkinsonschen Krankheit kommt nur in seltenen Fällen vor. Vielleicht sind bestimmte Menschen anfälliger als andere, diese Krankheit zu entwickeln. Sicher ist sie nicht ansteckend.

Ursachen: leider noch unbekannt

 

Solange die Ursachen nicht bekannt sind, kann es auch keine Behandlung geben, die das Übel an der Wurzel packt und damit eine Heilung bringt. Aber - im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten des Nervensystems - gibt es zum Glück bei der Parkinsonkrankheit wirksame Medikamente, welche das Krankheitsbild über Jahre hinweg so unter Kontrolle halten, dass ein weitgehend normales Leben möglich ist.