Medizinische Betreuung

Zur Behandlung der Symptome der Krankheit (leider nicht der Ursachen) stehen viele Therapieformen zur Verfügung. Prinzipiell unterscheidet man medikamentöse, chirurgische und ergänzende Therapieformen.

 

ParkinsonpatientInnen brauchen eine gute medizinische Betreuung: die erhalten sie von ihrem/ihrer Arzt/à„rztin.

 

Welche Medikamente genau eingesetzt werden, ob weitere Behandlungsformen (z.B. Physiotherapie) zur Verbesserung der Beweglichkeit nötig sind, ob und wann eine chirurgische Behandlung angezeigt ist, entscheidet der Hausarzt/ die Hausärztin zusammen mit dem/der NeurologIn (Spezialisten für Krankheiten des Nervensystems).Trotz der Behandlung schreitet aber die Krankheit langsam fort, der Zellabbau im Gehirn lässt sich nicht stoppen. Früher oder später müssen sich Patienten und Angehörige mit der schmerzlichen Tatsache auseinandersetzen, dass diese Krankheit zu einer ständigen Begleiterin wird und die weitere Lebensgestaltung wesentlich beeinflussen wird.

 

Deshalb ist es für die Betroffenen äusserst wichtig, gewisse Fragen möglichst früh anzugehen:

  • Wie lange ist eine Berufstätigkeit noch möglich?
  • Wie sieht die finanzielle Absicherung bei Invalidität aus?
  • >Wer hilft bei finanziellen oder bei pflegerischen Problemen?
  • Wie soll man mit einer äusserlich sichtbaren Behinderung umgehen? Sich ins Schneckenhaus zurückziehen oder trotzdem unter die Leute gehen?
  • Können Hilfsmittel oder kleine "Tricks" den Alltag mit Parkinson erleichtern?
  • Wo und wie finde ich Kontakt zu anderen Parkinsonbetroffenen?

Für solche Fragen wenden Sie sich an die Parkinson Schweiz