Prävention

Unfälle 

FRAGILE Suisse setzt sich ein für rücksichtsvollen Umgang miteinander im Strassenverkehr und wirbt zum Teil gemeinsam mit Partnern wie der SUVA dafür, die bekannten Vorsichtsmassnahmen wie das Tragen von Sicherheitsgurten oder eines Velohelms zu ergreifen.

Weitere Information zur Unfallprävention am Arbeitsplatz, im Strassenverkehr, im Haushalt und in der Freizeit finden Sie auf der Website der SUVA und der schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.

Schlaganfall 

Ein Schlaganfall wird zwar oft als Schlag aus heiterem Himmel beschrieben, doch so überraschend kommt ein Schlaganfall nicht immer. Es gibt einige Warnzeichen. Oft gehen einem grossen Schlaganfall sogenannte transitorische ischämische Attacken (TIA) voraus, die als Warnzeichen sehr ernst genommen werden sollten. 

Bei diesen Symptomen sollen Sie deshalb sofort einen Arzt aufsuchen:

  • plötzliche Schwäche oder Gefühlsstörungen einer Körperseite, besonders des Gesichtes oder des Arms
  • ein plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen
  • eine plötzliche Sehstörung, vor allem, wenn sie nur auf einem Auge auftritt
  • erstmalig und plötzliche auftretende sehr heftige Kopfschmerzen, vorübergehende Doppelbilder
  • plötzlich einsetzender Schwindel mit Gangunsicherheit

Alle diese Anzeichen müssen nicht unbedingt auf einen Schlaganfall hinweisen. Die Überlebenschance und die Minimierung bleibender neurologischer Ausfälle hängen wesentlich von der medizinischen Behandlung in den ersten Stunden nach dem Schlaganfall ab. Je früher die Behandlung einsetzt, desto günstiger ist der Heilungsverlauf.

Risikofaktoren

Theoretisch kann jeder Mensch einen Schlaganfall erleiden. Der Schlaganfall trifft keineswegs nur alte Menschen, wenn auch die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden mit steigendem Alter zunimmt. Rund die Hälfte der Betroffenen ist aber noch im erwerbsfähigen Alter.

Bestimmte Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind erblich, andere kann man selber beeinflussen. Dazu gehören vor allem:

  • Hoher Blutdruck
  • Rauchen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Übergewicht
  • erhöhte Blutfettwerte
  • Bewegungsmangel
  • Diabetes
  • Herzrythmusstörungen
  • Antibaby-Pille, vor allem in Kombination mit einem oder mehreren der anderen Faktoren

Aufgrund der Zunahme von Menschen mit Diabetes mellitus, Übergewicht und erhöhten Blutfettwerten sowie des steigenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung rechnen Fachleute damit, dass die Zahl der Schlaganfall-Patienten in den nächsten Jahren zunimmt.

 

Quelle: FRAGILE Suisse