Leben mit Diabetes

This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.

Diabetes wird zur Volkskrankheit

Wer eine erbliche Vorbelastung für Diabetes besitzt, muss hieran in den meisten Fällen nicht erkranken. Doch ungesunder Lebensstil führt dazu, dass die Anzahl von Betroffenen besorgniserregend steigt. 

Experten sprechen bei der Verbreitung von Diabetes von epidemischen Ausmassen, denn die Zahl der Betroffenen nimmt laut der Internationalen Diabetes-Föderation in allen Teilen der Welt zu. In den OECD-Ländern sollen inzwischen über sechs Prozent der Bevölkerung im Alter zwischen 20 und 79 Jahren an Diabetes leiden und hier ist diese Krankheit eine der häufigsten Todesursachen. In der Schweiz waren gemäss der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 drei Prozent der Wohnbevölkerung Diabetiker, wobei die chronische Stoffwechselkrankheit weitaus mehr Männer als Frauen betrifft. Doch in den meisten Fällen ist Diabetes vorzubeugen. 

Diabetiker immer jünger

Bei Diabetes handelt es sich um eine erblich bedingte Erhöhung des Blutzuckerspiegels, wobei zwei Typen unterschieden werden. An Diabetes Typ 1 leiden rund zehn Prozent der Betroffenen, in der Schweiz rund 30.000 Personen. Bei ihnen stellt die Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion ein und das fehlende Insulin muss durch Injektion ersetzt werden. Mit geschätzten 350.000 Betroffenen leidet die Überzahl an Diabetes Typ 2: Hier ist die Insulinproduktionsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse eingeschränkt und der Körper gegenüber der Wirkung des Insulins zunehmend resistent. Dieser Typus ist zu grossem Teil durch gesunden Lebensstil vermeidbar: Schon täglich 30 Minuten Bewegung verringern laut der Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko. Es ist stark auf mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung zurückzuführen, dass Menschen in immer jüngeren Jahren hieran erkranken und Experten schlagen Alarm.