Hautkrebs

Prävention, Diagnostik & Therapie

Der "schwarze Hautkrebs" nimmt in der Schweiz alarmierend stark zu. Somit birgt regelmässiges oder übermässiges Sonnenbaden ein hohes Risiko. Ein gebräunter Teint hat bei vielen jedoch immer noch höhere Priorität als Sonnenschutz.

Gebräunte Haut gilt als Zeichen von Vitalität. Doch in der Schweiz zahlen viele hierfür einen hohen Preis. Laut einer im April veröffentlichten Mitteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) erkranken in der Schweiz europaweit am meisten Menschen an Hautkrebs. Häufiges, intensives Sonnenbaden sowie Solariumbesuche sollen hauptverantwortlich hierfür sein. Und gerade 26- bis 35-Jährige nutzen das Solarium am häufigsten. Dabei sind sich viele nicht bewusst: Der übermässige UV-A-Anteil macht das Solarium krebswirksamer als die Sonne und zwischen der UV-Belastung und dem Auftreten eines Hautkrebses können mehrere Jahrzehnte vergehen. 

Sonnenschutz ist A und O

Die häufigste Krebsart bei jungen Erwachsenen ist der "schwarze Hautkrebs", der maligne Melanom. Er führt im Gegensatz zum "weissen", der häufig bei à„lteren vorkommt, rasch zu Metastasen. Jedes Jahr fordert er in der Schweiz zwischen 250 und 300 Todesopfern. Die Melanomhäufigkeit in der Schweiz hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Dabei ist konsequenter Sonnenschutz die wirksamste Vorbeugung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) könnten vier von fünf Fällen hierdurch verhindert werden.

Da das Melanom häufig an Rumpf, Armen, Kopf, Hals und Nacken vorkommt, kann man seine Haut selbst beobachten. Anzeichen eines Melanoms können eine Veränderung an einem Muttermal oder eine neue auffällige Hautveränderung sein. Je früher ein Melanom entdeckt wird und man sich in Behandlung gibt, desto früher kann es operativ entfernt werden. In diesem Falle sind die Heilungschancen hoch.